Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland
Das Passivhaus-Konzept stellt ein enormes Potential dar, da es die sinnvollste aller Energiequellen anzapft: die Energieeffizienz! Es erfüllt höchste Komfortansprüche und ist kostengünstig realisierbar. Die IG Passivhaus vertritt als unabhängige Instanz den Passivhaus Qualitätsstandard und unterstützt aktiv dessen Verbreitung in Deutschland.
Informieren Sie sich auf diesen Seiten über die Vorteile von Passivhäusern, über Qualitätskriterien und Fördermittel, über gebaute Projekte und Bewohnererfahrungen.
Finden Sie Ihre Partner für Ihre eigenen Projekte und tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit Architekten, Ingenieuren, Wissenschaftlern und Bauherren aus. Profitieren Sie durch aktuelle Informationen, die Ihnen durch regelmäßige Pressemitteilungen, E-Mail Rundschreiben und Forumsbeiträge geliefert werden.
Ihre IG Passivhaus-Redaktion
Aktuelles
Energie sparen mit Passivhaus-Strohballenhaus
in der Hessenschau vom 03.09.2010 19:30
Passivhäuser liegen im Trend: Bei steigenden Energiepreisen setzen viele Bauherren auf die Möglichkeit, bis zu 90 Prozent Heizkosten zu sparen. Eine ganz besonderes Passivhaus wird jetzt in Südhessen gebaut.
CO2-neutrale Landesverwaltung in Rheinland-Pfalz - bei Neubauten grundsätzlich Passivhaus-Standard
20.08.2010 - Die Landesregierung will bis 2020 ihren CO2-Fußabdruck systematisch um mindestens die Hälfte verringern (Bezugsjahr 2008). Das Kabinett hat auf Vorschlag von Umweltministerin Margit Conrad, Finanzminister Carsten Kühl und Innenminister Karl Peter Bruch die Strategie für eine „CO2-neutrale Landesverwaltung“ beschlossen.
Für den Neubau und die Sanierung landeseigener Gebäude in Rheinland-Pfalz wurde die interne Richtlinie des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) für energieeffizientes Bauen novelliert. „Bei Neubauten wird künftig grundsätzlich geprüft, ob der ,Energie-Gewinn-Standard' auf Passivhaus-Niveau realisiert werden kann", so Finanzminister Kühl.
Passivhäuser zum hautnah Erleben gesucht –
Online Anmeldung der Projekte bis 30. September 2010
Passivhäuser sind komfortabel, gesund, energiekostensparend und zugleich auch für Normalbürger finanzierbar, dieses wollen wir der Öffentlichkeit – mit Ihrer Unterstützung – verdeutlichen.
Damit sich auch andere von diesen Vorteilen überzeugen können, laden IG Passivhaus und iPHA ihre Mitglieder und alle Passivhausbegeisterten ein, an den bundesweiten und internationalen Tagen des Passivhauses vom 12. bis 14. November 2010 teilzunehmen.
Melden Sie bitte Ihre Gebäude für den Tag des Passivhauses über unsere Passivhausdatenbank an.
"Sparsam-leben-im Passivhaus"
Video aus der ZDF Sendung "Drehscheibe" vom 5. August 2010 zum Thema "Sparsam-leben-im Passivhaus"
Pressemitteilung 12.08.2010
Größte Passivhauswohnsiedlung in Innsbruck erfüllt Erwartungen
Darmstadt, 12. August 2010 - Mit insgesamt 354 Wohnungen ist das „Lodenareal“ der Neuen Heimat Tirol in Innsbruck die weltweit größte Passivhaussiedlung. Ziel war, Mietwohnungen mit extrem geringen Heizkosten und sehr hohem Wohnkomfort zu schaffen. Jetzt liegen erste Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu Energieverbrauch, Wohnkomfort und Nutzerzufriedenheit des innovativen Gebäudes vor. Die Heizkosten einer 80 m² Wohnung liegen bei gerade mal 6 Euro im Monat.
„Mit den vorgelegten Ergebnissen und den weiteren Bauvorhaben ist das österreichische Bundesland Tirol ganz weit vorn in der Entwicklung beim energieeffizienten Bauen der Zukunft.“ Dies führte Univ.-Prof. Wolfgang Feist (Bauphysik) aus, der sich auch besonders lobend über die wissenschaftliche Qualität der Messungen aus der Stichprobe am Lodenareal äußerte: „Hiermit lassen sich in den kommenden Jahren, insbesondere durch den Vergleich mit einer Referenz-Anlage, wichtige Fragen im Zusammenhang mit Wohnkomfort und Wohngesundheit klären, die zur Zeit oft noch kontrovers diskutiert werden.“
Wohnanlage Lodenareal, Bildnachweis: Neue Heimat Tirol, Christoph Lackner
Pressemitteilung 28.07.2010
Sommerbehaglichkeit in Passivhaus-Nichtwohngebäuden
41. Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser
Darmstadt, den 28. Juli 2010 – Die Frage, wie sich Sommerbehaglichkeit in Passivhaus-Gebäuden wie Schulen, Büros und Sporthallen optimieren lässt, wird am 17. September 2010 in Darmstadt während der 41.Sitzung des Arbeitskreises kostengünstige Passivhäuser thematisiert. Die Vortragsreihe „Sommerverhalten von Nichtwohngebäuden im Passivhaus-Standard; Projekterfahrungen und neue Erkenntnisse“ gehört zur Phase V des Arbeitskreises, der vom Passivhaus Institut veranstaltet wird.
Bereits im Arbeitskreis 31 („Energieeffiziente Raumkühlung") wurden die grundlegenden Mechanismen, welche das sommerliche Verhalten von Nichtwohngebäuden beeinflussen, aufgearbeitet. Die unterschiedlichen Strategien sollen nun bewertet und aufgrund der praktischen Erfahrungen aufgearbeitet werden. Insbesondere sollen daraus Ratschläge zur Vereinfachung des Planungsprozesses abgeleitet werden. Ganze Pressemitteilung lesen
Pressemitteilung 3.06.2010
Passivhaus in allen Dimensionen – Tagungsbericht aus Dresden
Dresden/Darmstadt, 3. Juni 2010 – Kamakura (Japan), Whistler (Kanada), Tramore (Irland) und Shanghai (China) haben es bereits bewiesen: Passivhäuser sind so international wie noch nie. Der in Deutschland konzipierte und inzwischen weltweit bekannte Baustandard beweist: Es ist bereits heute möglich, nachhaltig, komfortabel und kostengünstig zu bauen bzw. zu sanieren.
Dies bestätigten die über 1.000 Teilnehmer der 14. Internationalen Passivhaustagung, die sich am letzten Wochenende in Dresden versammelten. „Das Passivhaus verbreitet sich derzeit international in rasantem Tempo. Insbesondere dort, wo tatsächlich praktische Erfahrungen mit der Umsetzung gemacht wurden, ist jeweils schnell erkannt worden, wie groß das Potential des Konzeptes ist. Die Anpassungsfähigkeit des Passivhaus-Ansatzes an die unterschiedlichsten Klimate und an regionale Bauweisen ist hoch und die Instrumente dafür stehen zur Verfügung“, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Feist, wissenschaftlicher Leiter des Passivhaus Instituts und Bauphysiker an der Universität Innsbruck (Österreich). Nach Schätzung des Passivhaus Institutes wurden weltweit bereits über 20.000 Passivhäuser gebaut, davon über 13.500 in Deutschland. Ganze Pressemitteilung lesen




